

Im Frühjahr 2009 wird die Detmolder Straße zwischen der Lemgoer Straße und dem Seskerbruch umgebaut.
Auf beiden Straßenseiten wird ein getrennter, jeweils 1,50m breiter Radweg und ein 1,50m breiter Gehweg angelegt. Die Abtrennung zur Fahrbahn erfolgt über einen mindestens 0,70m breiten Sicherheitsstreifen. In einigen Abschnitten wird der alte Baumbestand in einem Grünstreifen als Sicherheitsstreifen eingefasst.
Im Bereich der einmündenden Straßen dienen großzügige Mittelinseln als Überquerungshilfe. Die Knotenpunkte werden voll signalisiert.
Im Anschluss an diese Baumaßnahme baut der Kreis Paderborn einen Radweg bis Marienloh.
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Marcus Endberg schreibt am 21.04.2009: Apropos Grundstückszuwegungen über Rad_wege: auch der (gemischte) Zweirichtungs-Zwangs-Radweg An der Talle wurde von der AG Radfahr"sicherheit" als 'sicher' eingestuft.
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http://www.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/paderborn/article/meldung-090421-144101-61-494.html
[...]
An der Talle übersah ein 42-jähriger Autofahrer gegen 18:50 Uhr beim Verlassen eines Grundstücks einen 64-jährigen Mann, der mit einem Rennrad auf dem Radweg unterwegs war. Der Radler stieß gegen den Kotflügel und rollte über die Motorhaube des Autos. Er zog sich nur leichte Verletzungen zu.
[...]
Marcus Endberg schreibt am 21.04.2009:
@Jens: Schau Dir mal an, was in den letzten Jahren in PB gebaut wurd und Du wirst schauen, wie "dumm" Betonköppe sein können. Was interessiert die denn die Rechtslage? Da wird munter Recht gebrochen, 's merkt ja keiner. Selbst wenn gegen ihre illegalen Machenschaften geklagt wird, die feinen Herrschaften müssen ja nicht persönlich für das hafte, was sie verbrechen -- das dumme Wahlvolk bezahlt's ja mit seinen Steuern.
Das sieht man ja auch schon an der endlosen Arroganz dieser Schreibtischtäter, dass sie es nichtmal nötig haben, sich (z. B. hier) der Diskussion zu stellen.
mfG,
Marcus Endberg
Jens Albi schreibt am 18.04.2009: Hallo,
So dumm kann selbst die Paderborner Stadtverwaltung nicht sein, dort rechtswidrig einen Radweg (inkl. Benutzungspflicht) anzulegen.
Nach der geplanten Novelle der StVO sollte ein gerichtliches Vorgehen gegen einen (insbes. linksseitigen) Radweg kein Problem sein.
Falls Ihr klagen solltet: Ich spende eine kleine Summe dazu! Die Kohle will ich aber nach gewonnener Klage zurück :-)
Daniel hat meine Kontaktdaten.
Grüße eines ehemaligen Paderborners,
Jens
Alltagsradler schreibt am 17.04.2009: Nachdem ich mir das heute mal angeschaut hab, wird momentan ja wohl der im letzten Satz erwähnte Radweg des Kreises Paderborn vom Seskerbruch nach Marienloh gebaut. Und das sieht in der Tat nach einem üblen Zweirichtungsradweg unter Fahrbahnniveau aus. Das bedeutet dann zwei erzwungene Fahrbahnquerungen stadtauswärts. Ich befürchte das Schlimmste!
Und dabei ist das der am streßfreiesten zu befahrende Teil der Detmolder Straße. Davor und danach geht die RadWegHölle los.
Alltagsradler schreibt am 17.04.2009: Nachdem ich mir das heute mal angeschaut hab, wird momentan ja wohl der im letzten Satz erwähnte Radweg des Kreises Paderborn vom Seskerbruch nach Marienloh gebaut. Und das sieht in der Tat nach einem üblen Zweirichtungsradweg unter Fahrbahnniveau aus. Das bedeutet dann zwei erzwungene Fahrbahnquerungen stadtauswärts. Ich befürchte das Schlimmste!
Und dabei ist das der am streßfreiesten zu befahrende Teil der Detmolder Straße. Davor und danach geht die RadWegHölle los.
Jens Albi schreibt am 17.04.2009: Hallo Radler,
die Einrichtung eines Radweges an dieser Stelle ist der größte Schwachsinn, den sich PB erlauben kann. Vorbei an vielen Grundstücks- und Tankstelleneinfahrten sowie zahlreichen Einmündungen wird ein weiterer gefährlicher Radweg eingerichtet. Super gefährlich für Radler, aber die Autos können ein paar Sekunden für's Überholen sparen.
Haben die nichts gelernt?
Da sind sicherlich wieder Landesmittel im Spiel, mit denen ein Fahrbahnausbau finanziert wird.
Daher ein Tipp (und gleichzeitig Bitte):
Wartet die Neuregelung der StVO ab (~01.10.2009) und reicht dann Verwaltungsklage gegen die RWBP an dieser Stelle ein. Egal wie lange das dauert und wie teuer es für den Kläger ist (10 Radler a 200 EUR lösen das Problem): Danach ist die Benutzungspflicht weg.
Zeigt man danach auch noch die missbräuchliche Verwendung der Landesmittel innerhalb der Mittelbindungsfrist an, so kann man der Stadt und Ihren hirnlosen Planern einen Schaden in erheblicher Höhe zufügen. Nur so schnallen die Jungs endlich einmal, wie sehr wir sie hassen.
Wir planen ein solches Vorgehen in meiner Stadt (ask Daniel where I'm living), haben den Klage-Pott schon zusammengesammelt und warten sehnsüchtig auf den 1.10. Der Schaden für meine Stadt wird im unteren 6-stelligen Bereich liegen. Wir möchten das dann gerne in der Presse verdauen lassen.
Das Schöne daran: Das Ganze ist völlig legal, sorgt im Gegenteil erst für die Umsetzung geltenden Rechts.
Grüße aus dem Westen der Republik,
Jens
anno_02 schreibt am 09.04.2009: "...deutlich unter Fahbahnnivieau"
Fehler im Wort "Fahrbahn" ;)
Marcus Endberg schreibt am 08.04.2009:
Inzwischen hat man an angefangen, neben der Detmolder Str. aufzubaggern ... anscheinend für einen ZWEIRICHTUNGSRADWEG!
Zweirichtungsradwege sind das allerletzte, erhöhen die Unfallgefahr abermals, unnötig. Hier wird z. T. deutlich unter Fahbahnnivieau, so dass (zumindest bei linksseitiger Benutzung) massive Blendung der KFZ-Scheinwerfer die Radfahrer behindert / gefährdet.
Es wird mal wieder deutlich: sowas planen nur Sesselfurzer, die selber nie Fahrrad fahren, höchstens am Ostersonntag mit der Familie zur Eisdiele; und die Fahrradfahrer als "Verkehrshindernis" sehen, vor dem die Autofahrer bewahrt werden müssen (== Politik der 1930er). Ein geistig gesunder Mensch, der selber (im Alltag) Fahrrad fährt und das Fahrrad mehr als Verkehrsmittel denn Spielzeug betrachtet, käme nüchtern nicht zu einer solchen Rad_weg! Planung.
mfG aus BaLi,
Marcus Endberg
Marcus Endberg schreibt am 09.03.2009:
@Olaf: das Problem ist, dass Verkehrtplaner (kein Tippfehler) anscheinend keine besondere Qualifikation brauchen, um solche Posten besetzen zu können.
Es werden alte, längst widerlegte Dogmen gepredigt, neue Erkenntnisse und sogar Änderungen der Rechtslage vollständig ignoriert. Die idiotische Planung in Paderborn zeigt dies überdeutlich:
- Radwege (garantiert wieder mit Benutzungsszwang) an wenig unfallträchtigen Strassen
- von der Fahrbahn abgesetzte Rad_weg!e anstatt Radfahrstreifen
- einseitig angelegte Zweirichtungsradege
Schade, dass man diejenigen, die solchen Schwachsinn verzapfen, nicht persönlich in die Haftung nehmen kann.
mfg aus BaLi,
Marcus Endberg
Olaf Hoefter schreibt am 19.02.2009: @daniel rödding DAS ist anscheinend das Kernproblem: Die Verantwortlichen glauben, sie tun mit Radwegebau was gutes und kennen die tatsächlchen Auswirkungen gar nicht. Und/Oder sie können noch aus einem Radwegbaufördertopf Geld abrufen.
Daniel Rödding schreibt am 19.02.2009: @N. Langer: Ob jemand zuhört ist sehr fraglich. Entweder die Seite wird gerade nicht mehr gepflegt oder die Verantwortlichen sind sprachlos, weil sie eigentlich mit einem ganz anderen Echo gerechnet hatten.
Mal schauen, wenn sich die Tage hier niemand meldet fange ich vielleicht mal wieder an, Briefchen zu schreiben.
N. Langer schreibt am 10.02.2009: ...und hat es jemand der Verantwortlichen nötig sich hier zu rechtfertigen? Das geht denen doch am A... vorbei. Was sind denn Altagsradfahrer? Mit dem Rad macht man im Fußgängertempo ein bis zweimal im Jahr einen Ausflug. Wo hat man da mit dem Querverkehr Probleme?
Ihr habt ja alle Recht und das was Ihr schreibt ist leider alles schon hinreichend bekannt. Ich habe auch noch nie Argumente dagegen gehört. Die Verantwortlichen sind dazu nicht gezwungen und tun es auch nicht. Sollte mal so ein Rechtsstreit -wie der von Daniel- gewonnen werden, dann werden die Verantwortlichen bestimmt nicht zur Rechenschaft gezogen und lernen bestimmt nicht daraus.
Wie lange gibt es denn jetzt schon "neue" Vorschriften, wann ein Radweg als solcher ausgewiesen werden darf? Aber es gibt noch zu Hauf unvorschriftmäßige Radwege auch neue. Da könnte Polizei und Politessen mal Bons verteilen...
Hört jemand zu??
Marcus Endberg schreibt am 10.02.2009:
@Daniel Rödding: gefährliche Radwege vermeiden oder unwirksame Beschilderungen ignorieren funktioniert im Alltag durchaus. Aber welche "Ernte" fahren die Behörden dabei ein? Richtig: gar keine.
Es ist nich akzeptabel, dass weiterhin unter Missachtung der Rechtsvorschriften Radwege gebaut und Benutzungspflichten angeordnet werden, dies zu Lasten der Radfahrer und auf Kosten von uns Steuerzahlern ... und am Ende rühmt sich die Verwaltung mal wieder, etwas ach so gutes "für" Radfahrer getan zu haben ...
Ausserdem setzten überall in die Landschaft gebaute Radwege falsche Signale:
1. glauben viele, Radfahren auf der Fahrbahn wäre gefährlich
2. ist unter Autofahren der Irrglaube weit verbreitet, Radfahrer hätten auf "ihrer" Fahrbahn nichts verloren und sie dürften Radfahrer "erziehen" -- was dann in Huperei, Pöbelei bis hin zu gefährlichen Überholmanövern oder Abdrängen von der Fahrbahn und der offenen Androhuung von Gewalt endet. Das habe ich *alles* schon erlebt, mangels Zeugen sind Strafanzeigen aber praktisch wirkungslos.
Es ist also mehr als sinnvoll, die Verwaltung vom Bau weiterer, benutzungspflichtiger Radwege abzubringen; danach kann man sich um die vielen Altlasten der Radfahrergefährdung und - Verdrängung kümmern.
Daniel Rödding schreibt am 09.02.2009: @Marcus Endberg: Rechtsmittel gut und schön, aber wenn ich mir meine Klage wegen der Sperrung B64/Lippesee anschaue, dann frage ich mich, ob man als Radfahrer noch etwas davon hat, wenn man nach Jahren(!) vielleicht mal Recht zugesprochen bekommt. Der initiale Widerspruch erfolgte 1 Woche nach Aufstellung der Schilder, Anfang August 2007, die Sache läuft immer noch. Übrigens entspricht mein Kostenrisiko dabei ungefähr dem 38fachen eines Tickets für Mißachtung der Radverbotsschilder dort - so gesehen ist es eigentlich nur dumm, überhaupt auf dem Rechtsweg aktiv zu werden. So viele Tickets an einer Stelle bekommt man das ganze Leben nicht zusammen.
Ich denke eher, man sollte unter Radfahrern eher dafür werben, den ganzen StVO-Mumpitz einfach zu vergessen. Wenn die Gesetze nicht für die Organe des Staates selbst gelten, warum sollen sie dann für die Bürger gelten?
Radfahrer werden viel zu oft verarscht. Es ist glaube ich einfach unter pragmatischen Gesichtspunkten sinnvoller, selbst zum Arsch zu werden. Wenn man vorausschauend fährt lebt man als Radfahrer sicher, egal ob die Ampel nun rot oder grün war und ob da ein blaues Radwegeschild gerade rechts liegen gelassen wurde oder nicht. Auf die ganze Straßenverkehrsregulierung ist in erster Linie der Autoverkehr angewiesen, und zwar in erster Linie weil es klobige Fahrzeuge mit wenig Wendigkeit sind. Als Radfahrer hingegen kann man sich immer irgendwie arrangieren und ist im Zweifelsfall bei "Chaos durch Wildwuchs" der Gewinner.
Und auf Chaos legen die Behörden es doch geradezu an, indem sie Fahrbahnen verengen und Radfahrer versuchen, auf untaugliche Sonderwege zu verbannen. Bittesehr, sollen sie die Ernte einfahren.
Marcus Endberg schreibt am 09.02.2009:
Eine weitere Radwege-Baumassnahme, bei der die Stadt Paderborn Erkenntnisse und Forderungen bzgl. der Verkehrssicherheit von Radfahrern ignoriert.
Durch die Trennung von Radweg und Fahrbahn durch einen teils als Grünstreifen mit Baumbestand gestalteten "Sicherheitsstreifen" wird eine direkte Sichtbeziehung Kraftfahrer Radfahrer verhindert. Kreuzungspunkte werden dadurch für die Radfahrer gefährlicher, insbesondere in Hinblick auf ab- oder einbiegende KFZ.
Warum hier nicht den Empfehlungen folgend Radfahrstreifen von einer neu gestalteten, ausreichend breiten Fahrbahn abmarkiert werden ist nicht nachvollziehbar.
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Was den im Artikel angekündigten Radwege-Neubau bis Marienloh anbetrifft, so istz dieser vollkommen überflüssig und nur eine weitere Verschwendung von Steuergeldern. Auch hierüber werde ich den Bund der Steuerzahler informieren.
Die Detmolder Straße hat außerorts in beide Fahrrichtungen Seitenstreifen, die von Fahrradfahrern genutzt werden können, Fahrradfahrer und Kraftfahrer haben einander so im Blickfeld. Wird nun ein von der Fahrbahn abgesetzter Radweg gebaut, hebt dies die Sichtbeziehung auf, Kreuzungspunkte werden dadurch unnötig gefährlich.
Sollte auch dieser Radweg (wie leider so oft an anderer Stelle zu beobachten) wieder einmal als einseitig geführter Zweirichtungs-Radweg angelegt werden, schafft die Stadt neue Gefahren, wenn Radfahrer die Fahrbahn queren müssen um den für sie links gelegenen Radweg zu erreichen.
Auch in diesem Fall sind Rechtsmittel gegen das Bauvorhaben zu prüfen.
MfG, Marcus Endberg (Bad Lippspringe)
Daniel Rödding schreibt am 09.02.2009: Noch ein Nachtrag zur Detmolder Straße:
Wenn man an dieser Straße wirklich etwas für die Sicherheit von Radfahrern tun will, dann geht es am besten dadurch, erstmal die vorhandenen Radwegebeschilderungen auf den Prüfstand zu stellen. Ein Großteil der sogenannten "Radwege" ist nämlich kreuzgefährlich und kaum fahrbar.
Das hat die Stadt sogar selbst begriffen. So steht z. B. in FR Innenstadt südl. der Kreuzung Lothringer Weg erst ein Radwegeschild, dann das Bushaltestellenhäuschen und dahinter gut versteckt dann ein "Achtung Stolpergefahr". Natürlich so montiert, dass man als regeltreudoofer Radfahrer dieses Schild entweder gar nicht oder zumindest so spät sieht, dass man schon auf der dann folgenden Gefahrenpiste (übrigens mit einer völlig uneinsehbaren Anwohnerausfahrt noch obendrein) drauf ist.
Es ist wirklich schade, dass man die Verantwortlichen in den Straßenverkehrsbehörden nicht persönlich zur Rechenschaft ziehen kann für Folgen, die sich aus der Ausweisung solcher Wege als Radverkehrsachsen ergeben. Würde ein Privatmann so etwas machen und es käme zu Schäden, dann wäre ihm Knast sicher, es würde dann auf "bedingten Vorsatz zu schwerer Körperverletzung" o. ä. geurteilt.
Daniel Rödding schreibt am 09.02.2009: Mich wird man dort auch zukünftig auf der Fahrbahn finden. Und ich kenne noch einige andere, die ebenfalls in Bad Lippspringe wohnen und dererlei neue Wegelchen dort ebenfalls nicht benutzen werden. Auffahren, wieder runterfahren (südlich Einmündung Lemgoer ist das Teil ja eh unbenutzbar, da quasi durch die Vorgärten mit zig uneinsehbaren Ausfahrten vorbeiführend), nee, das muss nicht sein. Dann sieht es auch nicht danach aus, als ob an den Bushaltestellen eine brauchbare Lösung für Radfahrer rauskommt. Und an der neuen Ampelkreuzung gibt es vermutlich eine hinreichend schlechte Schaltung, dass man als Radfahrer zukünftig dort eben die Ampel nur noch als Hinweis beachten wird.
Wenn das jetzt durch Fahrbahnverschmälerung dann dazu führt, dass Autos nicht mehr überholen können, dann betrachte ich das nicht als mein Problem.
Effektiv wird diese Umbaumaßnahme nur das Klima versauen: Autofahrer werden sich über langsame Fahrbahnradfahrer aufregen, die über die neue Ampel auch mal bei rot fahren. Fußgänger werden sich an den Bushaltestellen ärgern, weil die Radfahrer überall um sie herumfahren. Und die Radfahrer, die einfach nur voran kommen wollen, werden sich ärgern, dass sie in ihren Absichten sabotiert werden bzw. das normale Fahrverhalten, nämlich Fahrt auf der Fahrbahn, illegalisiert wird.
Liebe Stadt Paderborn, das habt ihr mal wieder fein hingekriegt. Im Ergebnis werdet ihr halt nicht das bekommen, was ihr euch vorstellt. Aber so ist das halt, wenn man völlig realitätsfern vom Schreibtisch aus plant, nur gierig auf Fördergelder für "Radwegebau" schielend um die ohnehin notwendige Straßensanierung möglichst aus fremder Leute Taschen bezahlt zu bekommen...
Alltagsradler schreibt am 30.01.2009: Also wird die zukünftige Planung die Gefahren für den Radverkehr durch die vielen Grundstückseinfahrten nicht entschärfen, sondern baulich für lange Zeit zementieren. Durch die gewollte Separierung des Radweges durch den erwähnten Sicherheitsstreifen wird diese Verhinderung der wichtigen Sichtbeziehung zwischen dem Verkehr auf der Fahrbahn und dem auf dem Radweg fahrlässig in Kauf genommen. Und falls man als Radfahrer dort die Fahrbahn benutzt, wo man ohne diese durch die Radwegführung erzeugten Gefahren zügig von A nach B kommt, zukünftig umso mehr durch 'gutgemeinte' Belehrungen genötigt, da es durch die ganzen Inseln zwangsläufig zu einer Verengung der momentan ausreichend breiten Fahrbahn kommen wird.
Also genau so, wie vermutlich in der Bahnhofstrasse demnächst.
Eine zukunftsweisende Radverkehrspolitik sieht anders aus.
Autofahrer schreibt am 29.01.2009: Nein, damit die Fahrradfahrer sicherer fahren können. Es geht doch hierbei nicht um die "Raserei", das kann man auf der Detmolder Straße eh nicht.
Radfahrer schreibt am 28.01.2009: @W, Becker: Wieso? Damit die Autofahrer besser ungestört von Radfahrern rasen können?
W, Becker schreibt am 28.01.2009: das wurde ja auch dringend Zeit.
Werner Becker
Bad Lippspringe

Marcus Endberg schreibt am 29.05.2009:
Den Zustand der Detmolder im ausserörtlichen Abschnitt zw. Kernstadt und OT Marienloh habe ich hier dokumentiert:
http://rad-weg.nueb.de/paderborn/detmolder.ausserorts/