Suche

2.000 Schülerinnen und Schüler werden zur Radwegesicherheit befragt

Niemand kennt die Gefahren des Schulweges so genau wie diejenigen, die täglich diese Strecke fahren. Aus diesem Grund führt das Kinderbüro der Stadt Paderborn eine groß angelegte Befragung an den vier weiterführenden Schulen in Schloß Neuhaus-Mitte durch. "Das Wissen der Nutzenden abzufragen ist unverzichtbar für eine zeitgemäße und nutzerorientierte Planung", so Arnd  Voss-Reichmann, Leiter des Kinderbüros, das auf Beteiligungsaktionen mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert ist. "Darüber hinaus wird das Bewußtsein für Gefahrensituationen geschärft und die Akzeptanz für Radwegevorschriften erhöht."

Gute Gründe, diese Aufgabe anzugehen. An Gymnasium, Real- und Hauptschule sowie der Sertürnerschule erhalten zurzeit rund 2.300 Schülerinnen und Schüler einen sorgfältig vorbereiteten Fragebogen, in den sie ihre Erfahrungen und Empfehlungen eintragen können. Die Ergebnisse werden im Arbeitskreis Radsicherheit ausgewertet und weiter geleitet. Auch die Fachleute sind schon gespannt: vielleicht ergibt sich so manche Überraschung, die schnell und unkompliziert umgesetzt werden kann.

Wer mehr über die Aktion wissen möchte, kann sich direkt an das Kinderbüro wenden unter 05251-881567 oder kinder@paderborn.de Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

Der Fragebogen kann hier herunter geladen werden:
fragebogenschlerinnen_000

Kommentare zu diesem Beitrag

Sie haben die Möglichkeit, zu diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen. Die bisherigen Kommentare finden Sie unter dem Formular.


Olaf Hoefter schreibt am 19.02.2009: Bis ich gemerkt habe, wie unpraktisch und schlußendlich sogar gefährlich Radwege sind, hat es einige Jahre gedauert. Als Schüler hätte ich vermutlich auch noch gesagt, "Baut mehr Radwege". Und der Punkt "Fehlender Radweg" gibt bereits eine Richtung vor. Die anderen Fragen betreffen übrigens typsiche Radwegprobleme (Abbieger, Ampelschaltungen, Bushaltestellen, schlechte Sicht, Behinderungen).

Skeptiker schreibt am 28.01.2009: "Niemand kennt die Gefahren des Schulweges so genau wie diejenigen, die täglich diese Strecke fahren." Es ist richtig, dass man durch die tägliche Nutzung eines Weges dessen Gefahren kennenlernt. Gerade Kindern sind die tatsächlichen Gefahren aber oft nicht bewusst bzw. sie plappern unreflektiert nach, was ihnen von Erwachsenen erzählt wird. Umso schlimmer finde ich, dass der Fragebogen nahelegt, dass Sicherheit nur durch Radwege geschaffen werden kann (die dann ggfs. Mängel haben können). Dass Gefahren überhaupt erst durch Radwege entstehen, scheint nicht vorgesehen. Dies obwohl alle Untersuchungen dazu aussagen, dass selbst sogenannte gute Radwege das Unfallrisiko gegenüber der Fahrbahnnutzung erhöhen.


Impressum Kontakt Die Partner Über uns

 
Zum Seitenanfang RSS-Feed abonnieren Seite drucken Unsere Sponseren
ABUS ADFC Paderborn AOK Paderborn Bad Meinberger code-x Paderborn überzeugt Padersprinter Polizei Radkontor Brakel Verkehrswacht Westfalia Druck