

(uk) Fahrräder sind nach wie vor beliebt und werden deshalb als Weihnachtsgeschenk auch in diesem Jahr wieder vor vielen Gabentischen stehen.
Fahrradhändler bestätigen, dass neben dem Frühjahr und dem Sommer gerade die Vorweihnachtsweihnachtszeit zu den umsatzstärksten Verkaufsphasen gehört.
Diesen Umstand nutzt die Polizei und rät nicht nur den Beschenkten, sondern allen Fahrradbesitzern, die Daten ihres (neuen) Fahrrades in der Fahrradhalterdatei „ISFASS“ registrieren zu lassen.
Nicht nur Kindern werden zu Weihnachten Fahrräder geschenkt. Auch Fahrräder, die für die tägliche Fahrt in die Stadt, zum Einkaufen oder zur Arbeit gebraucht werden oder Sportfahrräder wie Mountainbikes oder Rennräder werden zum Weihnachtsfest für eine schöne Bescherung sorgen.
Leider sind all diese Fahrräder aber auch jeden Tag immer wieder ein begehrtes Diebesgut.
Allein im Jahr 2007 wurden im Kreis Paderborn durchschnittlich jeden Tag fast fünf Fahrräder entwendet. Zwar wird die Zahl der Fahrraddiebstähle in diesem Jahr, bis Ende November wurden rund 1300 Fahrräder gestohlen, voraussichtlich etwas zurückgehen, aber gerade mit Blick auf Weihnachten dürfte der spätere Verlust dann für eine böse Überraschung sorgen.
Deshalb empfiehlt die Polizei allen Fahrradbesitzern sich einen so genannten Fahrradpass zuzulegen. Dazu werden alle wesentlichen Merkmale des Rades (z. B. Rahmennummer, Farbe, usw.) in den Fahrradpass eingetragen. Mit dem Pass stellen sie ihr Rad bei der nächsten Polizeidienststelle vor und schon kurze Zeit später werden die Daten im Polizeicomputer im System „ISFASS“ (Informationssystem zu Fahrradhaltern und Asservaten) gespeichert. Die Fahrradpässe liegen kostenlos auf allen Polizeidienststellen aus, sind im Internet unter www.polizei-paderborn.de herunter zu laden und auch in vielen Fahrradgeschäften erhältlich.
Für den Fall, dass das Rad gestohlen und wieder aufgefunden wird, lässt sich anhand dieser Daten der rechtmäßige Besitzer schnell ermitteln. Doch nicht nur um die „Rückführung“ der Räder geht es, sondern auch um die Täterermittlung. Radfahrer müssen immer damit rechnen, dass die Polizei das Rad überprüft. Über ISFASS lässt sich schnell belegen, ob der Fahrer der rechtmäßige Besitzer ist. Dadurch wird das Entdeckungsrisiko gesteigert und auf diese Weise der Abschreckungseffekt vergrößert. Die Polizei erhofft sich dadurch, mehr Fahrraddiebe zu ermitteln und langfristig die Zahl der Fahrraddiebstähle deutlich zu senken.
Neben der Registrierung weist die Polizei aber auch auf die besondere Bedeutung der Sicherung von Fahrrädern hin. Selbst wenn das Rad nur kurz abgestellt wird, ist es absolut notwendig, dass Rad gegen Diebstahl zu sichern.
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