

Prima, Sie steigen mal wieder aufs Rad. Doch wie lange hat Ihr Fahrrad im Keller oder in der Garage gestanden? Sind Sie sicher, dass noch alles richtig funktioniert? Mit dieser Checkliste prüfen Sie in gut fünf Minuten, ob Ihr Rad frei von Mängeln ist und Ihrer Fahrt nichts im Wege steht. Und vergessen Sie nicht, auch die Räder der Kinder alle 14 Tage – wenn die Räder genutzt werden – zu überprüfen!
Laden Sie sich dieses PDF herunter. Hier finden Sie wertvolle Tipps zur Beleuchtung, Bremsen, Sicherheit, Pflege, etc.
Sie haben die Möglichkeit, zu diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen. Die bisherigen Kommentare finden Sie unter dem Formular.
Matthias schreibt am 09.02.2009: @ Sabrina
Seit wann müssen Kinder mit Hlem fahren?
Matthias schreibt am 09.02.2009: @ Sabrina
Seit wann müssen Kinder mit Hlem fahren?
Daniel Rödding schreibt am 09.02.2009: Batteriebeleuchtung ist praktisch, kann aber wirklich mal unverhofft zum Problem werden. "Unerwartet in die Dunkelheit" kommt man über die Jahre doch mal, das reicht.
Ich hatte so eine unerwartete längere Nachtfahrt gerade vor 'ner guten Woche noch, weil ich mit Bahn und Rad nicht mehr bis Paderborn gekommen bin, sondern gegen 1:30h in Rheda-Wiedenbrück strandete. Also eben ab auf die B64 und bei -3 Grad nach Hause. Da denkt man dann kurz schon mal drüber nach, ob man denn nun wirklich mit seiner Akkufunzel durchkommt oder nicht. Es sind immerhin 45 km, also ungefähr 1 3/4 Stunde. Ausgelutschte Akkus mögen sowas bei den Temperaturen nicht unbedingt immer leisten.
Leere Akkus wären in meinem Fall nicht so tragisch gewesen, da ich ein Ersatzpack in der Tasche habe und doppeltes Rücklicht habe (für eins davon dann nochmal Ersatzbatterien dabei). Aber selbst ein Akkuwechsel irgendwo draußen auf 'ner befahrenen Straße kann schon blöde sein. War in diesem Falle dann doch nicht nötig, aber ich kann die grundsätzlichen Vorbehalte gegen Akkubeleuchtung schon nachvollziehen. Man muss sich aktiv darum kümmern, dass man Beleuchtung hat. Kann man z. B. von Jugendlichen nicht unbedingt immer erwarten.
Martin schreibt am 30.01.2009: @Rob: Wer redet hier von tagsüber? Denn leider werden solche Sportgeräte nicht nur tagsüber benutzt, und Batteriebetriebene Steckbeleuchtung besitzen nur die Wenigsten. Oder was bitteschön ist, wenn nach einiger Zeit die Batterie leer ist? Und die Blagen fahren früh morgens wenn es noch dunkel ist, mit unbeleuchtete sogenannte Mountainbikes zur Schule deshalb braucht jedes Fahrrad Licht, aber das muß der Rob ja noch lernen!!!
Rob schreibt am 30.01.2009: @Martin: Vielleicht können Sie ja noch einmal kurz erläutern, wie eine Beleuchtung und Reflektoren am Fahrrad die Sicherheit des Fahrers tagsüber erhöhen können? Wenn das nicht so richtig klappt, werden Sie vielleicht auch verstehen, weshalb bei Fahrrädern, die bei Helligkeit als Sportgerät genutzt werden, Beleuchtung und Reflektoren überflüssig sind. Des weiteren sollten Sie vielleicht mal ein modernes Rennrad oder Mountainbike in einem Geschäft Ihrer Wahl erwerben, dann werden Sie nämlich ebenfalls feststellen, dass in der Regel sämtliche Reflektoren mitgeliefert werden. Es reicht dann also der Erwerb zugelassener Steckbeleuchtung die Sie tagsüber NICHT dauerhaft montieren sondern lediglich mitführen müssen, um absolut regelkonform unterwegs zu sein. Viel Spaß, R.
Martin schreibt am 29.01.2009: @Realist
Ich spreche bei Kinderfahrräder nicht von Spielzeug mit Stützräder oder mit Haltestange, wo ein Erwachsener der Gerät noch mit der Handführen kann. Für mich zählen auch 20 Zoll-Fahrräder zu den Kinderfahrräder, und die haben zuhauf kein Licht. Was das Stecklicht betrifft: Was nützt ein Stecklicht, wenn es nicht benutzt wird oder die Batterie leer ist, deshalb müssen alle Fahrräder von Haus aus mit Licht ausgestatt werden. Kein Autofahrer würde auf die Idee kommen bei Dunkelheit ohne Licht herumzufahren, aber die Fahrradfahrer, da fährt jeder dritte als unsichtbares Gespenst durch die Nacht herum. Deshalb müssen alle Fahrräder grundsächlich mit Licht ausgerüstet sein, damit es solche hirnlose Idioten, die bei Dunkelheit ohne Licht Fahrrad fahren, aus dem Straßenbild verschwinden. Und was die Strafen für solche lichtscheuen Gespenster angeht, die sind doch ein Witz, das kostet nämlich nur lächerliche 10 Euro, das Bußgeld für fahren ohne Licht müsste auf 50 Euro erhöht werden. Denn fast täglich ist in der Zeitung zulesen, Unfall zwischen Fußgänger und Fahrradfahrer bzw. zwischen Auto und Fahrrad oder zwischen zwei Fahrrädern, beim weiteren lesen stellt sich dann heraus, das der Fahrradfahrer ohne Licht fuhr bzw. das Fahrrad gar kein Licht hatte oder eines der Fahrräder kein Licht hatte. Was die Radwegbenutzungspflicht angeheht, da bin ich auch für dessen Abschaffung, zumindest dafür was die innerörtlichen Radwege betriftt, denn da muß man sich über Fahrradfahrer ärgern, die in der falschen Richtung fahren, oder Autos die unverhofft rückwärts aus Grundstückseinfahrten kommen, Autofahrer die an Kreuzungen und Einmündungen warten und dabei den Radweg blockieren. Ich finde ganz ehrlich gesagt innerörtliche Radwege sind weggeschmissenes Geld, wenn sie dann dazu auch noch in Schlangenlinie um Parkbuchten herum geführt werden, wie z.B. an der V. Ketteler Straße in Elsen oder der neue Radweg an der Marienloher Straße im Bereich der Firma Benteler. Innerörtlich lebt man nämlich auf dem Radweg gefährlicher als auf der Straße. Außerorts, da wo ja 100 gefahren wird sind Radweg parallel zur Straße ganz sinnvoll.
Anmerkung: Ich spreche hier nicht für die guten Autofahrer und gegen die bösen Fahrradfahrer, ich fahre selbst etwa 6000 Kilometer Fahrrad pro Jahr. Ich benutze nachts grundsätzlich verbotenerweise auch außerorts die Straße, weil man auf Radwegen seines Lebens nicht sicher ist, weil dort immer wieder solche lichtlosen Gespenster auftauchen, die es nicht für nötig halten Fahrräder mit Licht zubenutzen.
Realist schreibt am 28.01.2009: @Martin: Das ist so nicht ganz richtig. Kinderfahrräder werden von der StVZO überhaupt nicht erfasst. Sie gelten wohl eher als Spielzeug. Für Rennräder gibt es zumindest Ausnahmen. Da sind z.B. abnehmbare Stecklichter erlaubt. Vorzuschreiben, dass diese beim Kauf am Rad sein müssen, ist nun wirklich Unsinn.
Bei Fahrrädern kann man anders als bei Autos sehr viel an-, ab-, oder umbauen. (Rennräder werden oft sogar ohne Pedale verkauft.) Deswegen würde so eine Vorschrift außer Bürokratie und überflüssigen "MItkäufen" von Dingen, die man schon besitzt, kaum etwas bringen. Immerhin geben manche Leute für ein Fahrradlicht mehr aus als andere für ein ganzes Fahrrad. Außerdem ist der Hinweis, dass ein Rad so nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist, meines Wissens schon Pflicht. Zumindest hat es immer so kleine Aufkleber auf den Fahrrädern und der Händler muss glaube ich auch darauf hinweisen. Wichtiger fände ich Qualitätsmindeststandards bei "Baumarkträdern". Montage- und Materialmängel sind nämlich nicht so offensichtlich wie eine fehlende Klingel.
Übrigens spielen "technische Mängel" in der Unfallstatistik kaum eine Rolle. Auch wenn diese Thema nicht unwichtig ist, haben - wenn man die Sicherheit erhöhen will - andere Themenfelder noch höhere Priorität. An allererster Stelle dürfte da die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht und Aufklärung über die Gefahren von Radwegen stehen.
Sabrina schreibt am 28.01.2009: Das Fahrrad ist sicher, doch der der fährt sollt auch sicher sein. Viele Erwachsene fahren ohne Helm und nur Kinder müssen mit Helm fahren. Schade, dass die Erwachsenen kein Vorbild sind.
Martin schreibt am 28.01.2009: Es ist eine Frechheit, das in Deutschland neue Fahrräder verkauft werden, die überhaupt keine Belechtung und Reflecktoren verfügen. Solche Fahrräder gehören schnellstens verboten. Denn auch Rennräder und Kinderfahrräder müssen über eine Beleuchtung verfügen

Marcus Endberg schreibt am 04.05.2009:
Kindern wird schon von klein auf vorgelogen, Fahrradfahren sei gefährlich und Helme würden vor schweren Verletzungen schützen. Selbst "Die Sendung mit der Maus" beteiligt sich an dieser Volksverdummung und ist sich für keine Manipulation zu schade: http://www.fahrrad-helm.de/DieMAUSluegt
- Marcus Endberg