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Marcus Endberg schreibt am 10.02.2009:
@Alltagsradler: Wer, der Autofahrer? Wie unvernünftig!
Bekanntlich sind Autofahrer doch die bei durch Unfällen verursachten Schädel-Hirnverletzungen mit Abstand größte Risikogruppe: http://www.fahrrad-helm.de/KURATORIUMZNS
Alltagsradler schreibt am 10.02.2009: Ist doch klar: Er hat keinen leHm getragen ;-)
Marcus Endberg schreibt am 10.02.2009: Da sind vermutlich zwei Hitzköpfe aneinander geraten und der eine hat's dann übertrieben.
Pressemeldungen der POL PB kann jeder unter http://www.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/paderborn/ lesen bzw diejenigen, die Radfahrer betreffen gesammelt unter http://media.rad-weg.nueb.de/
Frage an die Redaktion: was hat dieser Vorfall mit "Radfahrsicherheit" zu tun?
MfG, Marcus Endberg (Bad Lippspringe)

Max Sievers schreibt am 11.02.2009: Dieser Vorfall zeigt, dass nicht nur Unfälle die Sicherheit der Radfahrer gefährden. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind da keineswegs zwei Hitzköpfe aneinander geraten. Diese Sichtweise macht das Opfer zum Täter. Radfahrer lösen bei Autofahrern, die charakterlich nicht dazu geeignet sind, Aggressionen aus. Dieser Vorfall zeigt, dass die Polizei es versäumt, das Recht rücksichtslos gegen jeden Verkehrsteilnehmer durchzusetzen. Wenn nun die Polizei und die Staatsanwaltschaft meinen, sie bräuchten Nötigungen und Gefährdungen von Radfahrern durch Autofahrer nicht zu verfolgen, berufen sie sich auf das Opportunitätsprinzip. Ich aber nenne es einen Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung. Die Polizei und die Justiz haben keine gesetzgebende Kompetenz. Diese maßen sie sich an, wenn sie systematisch Gesetzesverstöße gewisser Gruppen tolerieren.