Radeln für das Klima – Paderborner nimmt 2018 erstmalig am Stadtradeln teil

Möglichst viele Kilometer für den Klimaschutz und für Paderborn erradeln – das ist das Ziel des bundesweiten Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis, an dem auch Paderborn 2018 erstmalig teilnimmt. Der Startschuss fällt am 17. Paderborner Fahrradtag am 27. Mai 2018 im Schlossgarten von Schloss Neuhaus. Für die folgenden drei Wochen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder des Rates sowie alle, die in Paderborn wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule oder Kita besuchen, aufgerufen, bei der Kampagne mitzumachen und fleißig Kilometer zu sammeln.Logo_stadtradeln_web

Beim STADTRADELN geht es um den Spaß am Fahrradfahren – gleichzeitig sollen viele Menschen für die Nutzung des Fahrrades im Alltag begeistert werden. So wird das Klima geschont und die Gesundheit gefördert. Aufgerufen sind Paderbornerinnen und Paderborner jeden Alters, egal ob versierte Vielradler oder neugierige Einsteiger. Wer mitmachen will, kann sich auf www.stadtradeln.de auf der Paderborner Unterseite registrieren – diese wird im Frühjahr 2018 freigeschaltet (zu gegebener Zeit wird hierüber informiert). Die Anmeldung erfolgt teamweise, schließlich radelt es sich in der Gruppe schöner. Ein Team besteht mindestens aus zwei Personen und kann sich aus Familienmitgliedern, Nachbarn, Schulklassen, Vereinen oder Unternehmensbelegschaften zusammensetzen.

Am 16. Juni wird zusammengerechnet – dann wird feststehen, welches Team die meisten Kilometer gesammelt hat. Kilometer zählen dabei sowohl für das eigene Kilometerkonto als auch für das des Teams und der Kommune. Gewinner werden in verschiedenen Kategorien ermittelt, ausgezeichnet wird unter anderem das fahrradaktivste Kommunalparlament.

Um für eine rege Teilnahme zu werben, soll ein attraktives Rahmenprogramm während des Aktionszeitraums angeboten werden. Es beginnt mit dem Paderborner Fahrradtag, der ein vielfältiges Angebot rund um das Thema Radfahren bietet. Geplant ist weiterhin ein abwechslungsreiches Tourenprogramm, welches unter anderem vom ADFC organisiert wird. Auch weitere Akteure, die sich mit Aktionen oder Touren beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich an Arne Schubert, den Projektbeauftragten bei der Stadt Paderborn, unter Tel. (0 52 51) 88-2339 oder per Mail an a.schubertpaderbornde zu wenden. Zum Abschluss des Aktionszeitraums sollen die besten Teams ausgezeichnet werden – hierfür werden noch Sponsoren gesucht, die den ein oder anderen Preis spenden. Detailliertere Informationen zu den Preisen und zum Programm gibt es im Frühjahr 2018.

Ausrichter des Wettbewerbs ist das Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem mehr als 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. 2018 findet die Aktion bereits zum elften Mal statt. 2017 waren mehr als 222.000 Radlerinnen und Radler aus knapp 500 Kommunen insgesamt 41.946.317 Kilometer gefahren.
Paderborn, das sich derzeit im Aufnahmeverfahren für die Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte Nordrhein-Westfalens (AGFS) befindet, unterstreicht mit der Teilnahme am STADTRADELN seine Motivation, den Radverkehrsanteil im Modal Split (derzeit 15 %) weiter auszubauen.

Ansprechpartner für das STADTRADELN bei der Stadt Paderborn:
Arne Schubert – Straßen- und Brückenbauamt Tel.: 05251 88-2339 a.schubert@paderborn.de

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Schutzstreifen für Radfahrer im Fürstenweg – Regeln sind Autofahrern teilweise noch nicht geläufig

RF_FuerstenwegAm Fürstenweg fahren Radfahrer jetzt auch zwischen dem Rolandsweg und dem Löffelmannweg im Sichtfeld der Autofahrer auf einem 1,50 m breiten Schutzstreifen. Im Bereich der Parkflächen wurde ein zusätzlicher Sicherheitstrennstreifen belassen. Der ehemalige Bordsteinradweg wurde zurückgebaut – entsprechend müssen Radfahrer nun die Straße benutzen.

Durch die besseren Sichtbeziehungen, insbesondere in Kreuzungsbereichen, ist dies sicherer als die Fahrt auf dem Hochbord. Erfahrungsgemäß dauert es allerdings eine gewisse Zeit, bis alle Verkehrsteilnehmer sich an die veränderte Verkehrsführung gewöhnt haben – hier gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, gerade aus der Perspektive des Autofahrers, sich noch mal die wichtigsten Regelungen zu Schutzstreifen zu vergegenwärtigen:

  • Der Schutzstreifen darf nur bedarfsweise und ohne Behinderung des Radverkehrs von Kfz überfahren werden
  • Es darf nicht auf Schutzstreifen geparkt werden! – Halten bis zu drei Minuten ist erlaubt
  • Zum Radfahrer muss ein Seitenabstand von 1,50 m eingehalten werden, das ergibt sich aus § 5, Absatz 4 der StVO
  • Radlern wird empfohlen, so weit rechts auf dem Schutzstreifen zu fahren, dass sie nicht von parkenden Fahrzeugen gefährdet werden bzw. dem Bordstein zu nahe kommen
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Brücke und Unterführung am Paderwall/ Heierswall gesperrt – Umleitungen für Radfahrer und Fußgänger

Umleitungen_maspernplatzDie Fuß- und Radwegebrücke über die Pader wird neu gebaut und mit einer vergrößerten Aussichtsplattform ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen des Konzeptes „Flusslandschaft Pader“. Für Radfahrer und Fußgänger wurden deshalb Umleitungen eingerichtet. Anbei ein Übersichtsplan mit den alternativen Routen.

 

Weitere Informationen stehen im verlinkten Artikel auf der Stadthomepage.

Die Stadt Paderborn bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen während der Bauzeit.

 

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