Schutzstreifen für Radfahrer im Fürstenweg – Regeln sind Autofahrern teilweise noch nicht geläufig

RF_FuerstenwegAm Fürstenweg fahren Radfahrer jetzt auch zwischen dem Rolandsweg und dem Löffelmannweg im Sichtfeld der Autofahrer auf einem 1,50 m breiten Schutzstreifen. Im Bereich der Parkflächen wurde ein zusätzlicher Sicherheitstrennstreifen belassen. Der ehemalige Bordsteinradweg wurde zurückgebaut – entsprechend müssen Radfahrer nun die Straße benutzen.

Durch die besseren Sichtbeziehungen, insbesondere in Kreuzungsbereichen, ist dies sicherer als die Fahrt auf dem Hochbord. Erfahrungsgemäß dauert es allerdings eine gewisse Zeit, bis alle Verkehrsteilnehmer sich an die veränderte Verkehrsführung gewöhnt haben – hier gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, gerade aus der Perspektive des Autofahrers, sich noch mal die wichtigsten Regelungen zu Schutzstreifen zu vergegenwärtigen:

  • Der Schutzstreifen darf nur bedarfsweise und ohne Behinderung des Radverkehrs von Kfz überfahren werden
  • Es darf nicht auf Schutzstreifen geparkt werden! – Halten bis zu drei Minuten ist erlaubt
  • Zum Radfahrer muss ein Seitenabstand von 1,50 m eingehalten werden, das ergibt sich aus § 5, Absatz 4 der StVO
  • Radlern wird empfohlen, so weit rechts auf dem Schutzstreifen zu fahren, dass sie nicht von parkenden Fahrzeugen gefährdet werden bzw. dem Bordstein zu nahe kommen
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Brücke und Unterführung am Paderwall/ Heierswall gesperrt – Umleitungen für Radfahrer und Fußgänger

Umleitungen_maspernplatzDie Fuß- und Radwegebrücke über die Pader wird neu gebaut und mit einer vergrößerten Aussichtsplattform ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen des Konzeptes „Flusslandschaft Pader“. Für Radfahrer und Fußgänger wurden deshalb Umleitungen eingerichtet. Anbei ein Übersichtsplan mit den alternativen Routen.

 

Weitere Informationen stehen im verlinkten Artikel auf der Stadthomepage.

Die Stadt Paderborn bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen während der Bauzeit.

 

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Neue Piktogramme verdeutlichen, wo Radfahrer die Wahl zwischen Radweg und Fahrbahn haben.

Piktogramme an der Driburger StraßeAn der Driburger Straße wurde zwischen dem Gierstor und der Schultze-Delitzsch-Straße die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. Die entsprechenden Verkehrsschilder wurden entfernt, wie bereits an zahlreichen weiteren Radwegen der Stadt. Hintergrund: Nach StVO muss die Benutzungspflicht aller Radwege überprüft und aufgehoben werden, wenn keine Sicherheitsbedenken bestehen. Auf der Straße ist zügigeres Fahren möglich. Studien legen außerdem nahe, dass die Unfallhäufigkeit im Mischverkehr geringer ist als auf Bordsteinradwegen. Das liegt vor allem an den besseren Sichtbeziehungen zwischen Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.

Allerdings führt die Änderung mancherorts anfänglich zu Missverständnissen zwischen Auto- und Radfahrern: Obwohl noch ein baulicher Radweg erkennbar ist, muss der Radfahrer ihn nicht mehr benutzen. Viele Autofahrer haben sich noch nicht an die Änderung der Verkehrsregeln gewöhnt. Manche reagieren leider auch gereizt, und gefährden im schlimmsten Fall den schwächeren Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad.

Das städtische Straßen- und Brückenbauamt hat nun an zunächst drei Straßenzügen Fahrradpiktogramme auf der Straße und parallel auf dem Radweg markiert. So wird klar: Radfahrer haben hier die Wahl, welchen Weg sie wählen.

Radfahrer an der Driburger Straße

Hier haben Radfahrer die Wahl.

Strecken mit neuen Fahrradpiktogrammen in Paderborn:

  • Sennelagerstraße (stadtauswärts zwischen Dirksfeld und Ortsausgang Richtung Sennelager)
  • Riemekestraße (stadtauswärts zwischen Rathenaustraße und Heinz-Nixdorf-Ring)
  • Driburger Straße (zwischen Gierstor und Berliner Ring)
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