Neue Markierung für Radfahrer am Gierstor

Schüler bekommen Orientierungshilfe im Kreuzungsbereich

 Gierstor 004

Die Stadt Paderborn hat am Gierstor eine neue Markierung als Orientierungshilfe für Radfahrer aufgebracht. Diese Markierung dient besonders den aus Richtung Innenstadt kommenden Schülern der nahegelegenen Gymnasien Reismann und Pelizäus.

Eine Aufstellfäche vor der Kreuzung und eine Radfahrtasche im Kreuzungsbereich sowie Piktogramme dienen als Orientierung beim Überqueren in Richtung Reismannweg. Unsicheren Radfahrern bleibt natürlich weiterhin die Möglichkeit, die Kreuzung indirekt über die Furten am Busdorfwall und der Driburger Straße zu überqueren.

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3 Antworten zu Neue Markierung für Radfahrer am Gierstor

  1. Peter Czaja sagt:

    Bei einem Vor-Ort-Termin ist mir aufgefallen, dass dort schon eine Führungslinie für die Gegenspur „angezeichnet“ ist, welche vor der Haltlinie der Radverkehrsführung herläuft. Das kann man bei bei genauem Hinsehen auch im Bild des Blogeintrags erkennen (anklicken zum Vergrössern). Momentan ist diese Linie noch nicht breit markiert. Warum? Ein möglicher Grund wäre, dass Busse diesen Radius bestimmt nicht fahren können und außerdem in der Folge ein Konflikt mit dem gegenüberliegenden Schutzstreifen vor der Akkademie gegeben wäre. Der PKW-Verkehr nimmt auf jeden Fall momentan den direkten Weg, mit Volldampf über die Aufstellfläche des Radverkehrs vor der Haltlinie. Die ist aber wahrscheinlich auch deswegen so weit vorn, damit man als Radfahrer Einsicht hat in den Gegenverkehr. IMHO ein ziemliches Dilemma, und für Kinder vermutlich nicht überblickbar, solange der entgegenkommende Geradeausverkehr gleichzeitig Grün bekommt.

  2. Peter Czaja sagt:

    Diese Markierung macht doch eigentlich nur die reguläre Fahrlinie für den Radverkehr deutlich. Diese wird so unsicheren Radfahrern sowie dem motorisierten Verkehr ins Bewußtsein gerufen. Am Westerntor ist die implizierte Führung ja genau so, nur daß es viele einfach nicht begreifen. Aus eigener Erfahrung mit der neuen Markierung am Gierstor finde ich aber auch, dass die Haltlinie zu weit vorne liegt. Wie die Vorposterin schon sagte, ist es gerade bei entgegenkommenden Bussen an der Stelle zu eng.

    Wenn es zu den Stoßzeiten im Schülerverkehr zu eng wird: Warum nicht die Radverkehrsführung zu den Schulen hin verbreitern, Poller zurücknehmen und vor allem die Ampelschaltung zeitlich dynamisch gestalten. Zu den bekannten Stoßzeiten (zu Schulbeginn) sollte man vielleicht überlegen, eine eigene Linksabbiegerphase aus der Gierstraße einzurichten, in der der Gegenverkehr aus der Driburger Straße Rot hat. Signalisiert mit einem Grünpfeil für Linksabbieger Richtung Gierswall.

  3. Annette Ollesch sagt:

    Die neue Markierung ist sicherlich hilfreich, wenn man nicht zu einer Stosszeit die Kreuzung überquert.
    Morgens vor Schulbeginn ist es sehr abenteuerlich. Stehen nämlich mehrere Radfahrer an dieser Markierung wird es ganz schön eng. Insbesondere, weil in der Fahrrichtung geradeaus (Richtung Innenstadt) zahlreiche Busse unterwegs sind und die um die Radfahrer drum herum fahren müssen.
    Das nächste Probelm ist dann das Wiedereinscheren am Fussgängerüberweg auf den Fuß- / Radweg. Aufgrund der Pfosten und Absperrketten ist es fast unmöglich zwischen den Fussgängern als Radfahrer von der Seite einzuscheren.
    Ich finde die Regelung insgesamt sehr unglücklich.
    Jetzt gibt es diese Regelung und Markierung auch noch an der Kreuzung Benhauser Str. / Berlinerring mit ähnlichen Problemen.

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