Schutzstreifen an der Nordstraße

An der Nordstraße werden zwischen der Brücke am Nordbahnhof und der Detmolder Straße die Fahrbahn und die Gehwege erneuert, die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und Schutzstreifen markiert.

Die Breite der Fahrbahn beträgt mindestens 5,00 m. Mit Berücksichtigung der beiden 1,50 m breiten Schutzstreifen erhält die Fahrbahn eine Gesamtbreite von 8,00 m. 

Die vorhandenen Parkstreifen bleiben, soweit wie möglich erhalten. Im Bereich des alten Baumbestandes werden die Längsparkstreifen auf der Höhe der Baumbeete angelegt, um die Bäume so wenig wie möglich zu schädigen. 

Am Rolandsweg werden die Radfahrer auf separaten Spuren über die Einmündung geführt. Im Rolandsweg werden beidseitig 1,25 m breite Schutzstreifen bis zum Tegelweg markiert. 

Für den an der Detmolder Straße linksabbiegenden und geradeaus fahrenden Radfahrer wird ein 5,00 m breiter Aufstellbereich vor dem Kraftfahrzeugverkehr geschaffen. Der geradeausfahrende Radfahrer erhält im Einmündungsbereich der Penzlinger Straße einen kurzen 1,50 m breiten Schutzstreifen.

Für den rechtsabbiegenden Radfahrer wird in der Nordstraße kurz vor dem Haltebalken eine Auffahrt auf den gemeinsamen Geh- und Radweg geschaffen. Er darf bei rotem Signal nach rechts auf den Radweg in die Detmolder Straße abbiegen.

Linksabbiegende Radfahrer von der Detmolder Straße kommend, werden per Piktogramm zum indirekten Linksabbiegen aufgefordert. Radfahrer aus der Penzlingerstraße erhalten einen 4,0 m breiten aufgeweiteten Aufstellbereich vor dem Kraftfahrzeugverkehr. 

Der Ausbau ist zusammen mit den Kanalbauarbeiten des Stadtentwässerungsbetriebes (STEB) und den Arbeiten an den Versorgungsleitungen der E.ON Westfalen Weser AG für das Jahr 2013 / 2014 vorgesehen.

Schutzstreifen a. d. Nordstraße – Lageplan 1

Schutzstreifen a. d. Nordstraße – Lageplan 2

Schutzstreifen a. d. Nordstraße – Regelquerschnitt

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4 Antworten zu Schutzstreifen an der Nordstraße

  1. Peter Czaja sagt:

    Ein schön anschaulicher Bericht zu Seitenabständen zu parkenden Autos:
    https://mowelt.wordpress.com/2013/01/24/uber-radfahrerunfalle-mir-autoturen

  2. Peter Czaja sagt:

    Die 1,50m für den Schutzstreifen entlang der Parkbuchten sind meiner Erfahrung nach viel zu schmal. Um einen ausreichenden Seitenabstand zu den parkenden Fahrzeugen (Stichwort „Autotüren“, „Lichte Weite“) einhalten zu können, muss man also demnächst direkt auf der abmarkierten unterbrochenen Linie fahren. Wer um die Problematik weiss, macht das auch, und fährt natürlich weiter links Richtung Fahrbahnmitte, denn auf dem unterbrochenen Streifen will niemand fahren. Andere Radfahrer werden auf ihren Seitenabstand verzichten und zu weit rechts mittig im Schutzstreifen fahren. So ist niemandem geholfen.

    Genau so läuft es an der Riemeksstrasse und der Neuhäuser Straße.

    Anstatt durch die Schutzstreifen wieder Ghettos zu schaffen — warum nicht einfach Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn in 1,50m Abstand vom Rand aufbringen? Und zwar ohne Streifen!

    So wird unsicheren Radfahrern die Gewissheit gegeben, daß sie auf der Fahrbahn richtig sind. Man kann dann auch in passendem Seitenabstand zum rechten Rand fahren, und manche autofahrenden Mitbürger fühlen sich nicht durch anscheinend zu weit links fahrenden Radverkehr zu nötigendem Verhalten provoziert.

    • Stephan Bressler sagt:

      .. ich stimme Ihnen völlig zu.
      Gerade in der Riemecke-Str. stadteinwärts wird man hart an der Linie überholt, das es für Autofahrer nun optisch wieder ein abgegrenzter Bereich ist.
      Stadtauswärts gibt es den Streifen nicht (m.E. weil die Stvo das wegen der Straßenbreite nicht hergibt) und schon benehmen sich die Autofahrer ganz anders.
      1,5m Breite zu parallel parkenden Autos ist fast schon vorsätzliche Körperverletzung, da viele Radfahrere dadurch vereitet werden, zu nah am Rand zu fahren.

  3. velotroll sagt:

    Heute vormittag durfte ich erleben, dass man es nicht nur mit der Sicherheit der Radfahrer ernst meint. Zur Verschönerung des Radweges wurden auf Höhe des Masperplatz grosse Haufen Laub auf dem Radweg (und Fussweg) deponiert.
    Wie traurig und kahl wirkten dagegen die leeren Grasflächen am Rande der Parkplätze!

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